IHK-Servicestelle Berufsorientierung

Wer weiß, was er will, hat beste Aussichten auf Erfolg. Deshalb trägt unsere IHK zu einer möglichst frühen und systematischen Berufsorientierung junger Menschen bei. Im hjm-Arbeitskreis „Bildungsangebote“ entstand die Idee zu der Servicestelle Berufsorientierung. Sie identifiziert und veröffentlicht Best Practices und bietet Schulen mit den Ausbildungsbotschaftern und startup@school  bereits operierende IHK-Projekte der Berufsorientierung proaktiv an. Sie initiiert und begleitet auf diese Weise Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen. Zusätzlich ist das Projekt „Willkommenlotse“ in die IHK-Servicestelle integriert. Ziel dieses aus Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums geförderten Programms ist es, KMU und jungen Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund durch Vermittlung, Beratung und Begleitung beim Einstieg in eine berufliche Ausbildung zu unterstützen. Das Projekt läuft seit Juni 2016 mit vielen "learnings" und gutem Erfolg.
Sowohl die Ausbildungsbotschafter, startup@school und das Dachprojekt IHK-Servicestelle Berufsorientierung gelten als Beispiele guter Praxis im Bereich Berufliche Bildung und Berufsorientierung im Rahmen des Zukunftsforums Niedersachsen. Die Servicestelle besteht seit Jahresbeginn 2016 und ist noch vor Auslaufen der zweijährigen Testphase durch das IHK-Präsidium entfristet worden.
2017 warben 140 Auszubildende aus rund 95 Unternehmen als Ausbildungsbotschafter für die duale Berufsausbildung: An rund 30 allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in unserem IHK-Bezirk vermittelten sie umfassende, authentische Einblicke in ihren Arbeitsalltag und informierten über Auswahlverfahren und Karrieremöglichkeiten. Insgesamt erreichten sie 3.312 Schüler. Diese bewerten die Botschafter-Präsentationen überaus positiv: im Durchschnitt mit der Note 1,6. Teilnehmende Unternehmen berichten von mehr Bewerbungen und können in Folge der Vorträge teilweise sogar Ausbildungsplätze in Mangelberufen besetzen.
Rund 900 Schüler nahmen in den letzten beiden Schuljahren am Projekt startup@school teil. Im Unterricht erarbeiteten sie sich betriebswirtschaftliche Inhalte, die sie an Praxistagen in Partnerunternehmen vertieften. Häufig entstehen daraus längerfristige Beziehungen: zum Beispiel als dauerhafte Kooperation zwischen Schule und Unternehmen oder in Form von Praktikums- oder Ausbildungsplätzen.